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Der Thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus verunfallte am Neujahrstag beim Skifahren schwer. Auf der österreichischen Riesneralm stiess er mit einer 41jährigen Skifahrerin zusammen. Die Slowakin und vierfache Mutter erlag noch während dem Rettungstransport ihren schweren Kopfverletzungen. Althaus erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und befindet sich noch immer auf der Intensivstation.

 

Ausgerechnet am Neujahrstag, bei strahlendem Sonnenschein und besten Schneeverhältnissen stiess der deutsche CDU-Politiker Dieter Althaus an einer Pistenkreuzung mit einer 41ährigen Skifahrerin zusammen. Laut verschiedenen Medienberichten trug Althaus einen Helm, die slowakische Sportlehrerin aber nicht. Vielleicht rettete dieser Umstand Dieter Althaus das Leben. Die vierfache Mutter Beata C. jedenfalls überlebte  das Unglück nicht. Sie starb noch während des Transports in die Klinik.

Keine Erinnerung an den Unfall

Althaus selbst sei nach dem Unfall zwar ansprechbar gewesen, doch habe sich sein Zustand im Verlaufe der Rettungsarbeiten schnell verschlechtert. So musste er in der Klinik Schwarzbach im Pongau in ein künstliches Koma versetzt werden. Der Thüringische Ministerpräsident wurde inzwischen wieder aus dem Tiefschlaf zurückgeholt und sei ansprechbar, aber noch nicht vollumfänglich zeitlich und räumlich orientiert. Er könne sich nicht mehr an den Unfallhergang und das Geschehen nach dem Unfall erinnern.

Ermittlungen gegen Althaus-Medienspekulationen

Inzwischen hat die Österreichische Staatsanwaltschaft routinemässig Ermittlungen gegen den deutschen Politiker aufgenommen. Es besteht der Verdacht der fahrlässigen Tötung. Noch kann die Staatsanwaltschaft aber den 50jährigen nicht befragen. Althaus selbst weiss zudem noch nicht, dass die Skifahrerin Beata C. tot ist.

Derweil wird in der deutschen Presse bereits wild spekuliert. Man geht fast einhellig davon aus, dass Althaus den Unfall verschuldet hat. Er soll von einer roten Piste herkommend in die blaue Piste, auf der die Mutter eines einjährigen Kleinkindes unterwegs war, eingebogen und dann sogar hangaufwärts gefahren sein. Er sei praktisch als "Geisterfahrer" in die blaue Piste eingefahren. Die Staatsanwaltschaft nimmt zu diesen Vorwürfen derzeit noch keine Stellung. Die Umstände sollten aber in etwa vier Wochen geklärt sein. Sicher ist  bis jetzt einzig, dass Althaus mit einem Tempo von 50 km/h auf der breiten Pistenkreuzung mit der Urlauberin zusammenstiess.

Todesfall mitten in sicherem Skigebiet

Siegmund Schnabl, Leiter der der Alpin-Polizei Liezen betonte, dass das Skigebiet um die Riesneralm als sehr sicheres Skigebiet gelte. Es trage den internationalen PIstengütesiegel und man halte sich an strenge Sicherheitskriterein. Die Pisten seien nach Regeln der FIS markiert. Man habe ausserdem an der Unfallstelle weder Bodenwellen noch Schläge oder Vereisungen festgestellt.

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