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In Uster kam es am 9. Mai 1985 zu einem der folgenschwersten Deckeneinstürze in der Schweiz. Unter dem tonnenschweren Beton starben 15 Menschen.

Am 9. Mai 1985 kam es zum tragischsten Unfall in der Geschichte der Zürcher Gemeinde Uster. Abends, kurz vor der Schliessung, brach die untergehängte Betondecke des Hallenbades der Stadt ein, stürzte auf das Becken und begrub die Schwimmer unter sich. 15 Menschen starben, 19 wurden schwer verletzt. Die 15 Toten waren vom tonnenschweren Beton teilweise erschlagen worden, andere starben, weil sie unter den Deckenstücken nicht mehr ins Freie schwimmen konnten und ertranken. Überlebende erzählten später davon, dass die Decke bereits vor dem Einsturz mehrmals bedrohlich geknackt hatte.

Zum Drama in Uster war es gekommen, weil die chlorgasgeschwängerte Luft im Schwimmbad zur Korrosion der Chromnickelstahlstäbe geführt hatte. Diese rissen in der Folge unter der konstant herrschenden Materialspannung. Sämtliche Hallenbäder mit denselben Stahlankern wie in Uster wurden nach dem furchtbaren Unglück überprüft und umgebaut.

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