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Ein Unfall wie ihn kaum die weltbesten Stuntleute nachspielen könnten, ereignete sich am 25. Januar 2009 im deutschen Limbach-Oberfrohna. Ein 23jähriger Fahrer wurde durch einen Unfall mitsamt Wagen in das Dach einer Kirche katapultiert und überlebte schwer verletzt.

 

Die beiden Streifenpolizisten, die am späten Sonntagabend so gegen 23 Uhr Kontrollen an einer Kreuzung vornahmen, trauten ihren Augen nicht, als plötzlich ein Personenwagen durch die Luft geschossen kam und mitten ins Dach der nahegelegenen reformierten Kirche krachte. Der Wagen verschwand fast bis zum Heck im Innern des Gotteshauses.

Eine Böschung als Katapult

Was die beiden Polizisten und auch erfahrene Stuntleute noch immer kaum glauben können, wurde in Limbach-Oberfrohna am 25. Januar 2009 Tatsache. Ein 23jähriger Fahrer verlor, wohl wegen übersetzter Geschwindigkeit, die Kontrolle über sein Auto und raste eine Böschung hinauf. Diese muss wie eine Schanze gewirkt haben. Denn der Personenwagen flog nun rund 35 Meter durch die Luft und landete im Dach der Kirche. Das Gotteshaus liegt etwas tiefer als der Strassenrand.

Dennoch grenze dieses Ereignis an ein Wunder, sagte ein Polizeisprecher. Man geht bei der Polizei allerdings davon aus, dass der Verunfallte viel zu schnell gefahren sein musste. Nur in diesem Fall habe die Böschung eine so starke Katapult-Wirkung haben können.

Beten für die Genesung

Der unfreiwillige Stuntman verletzte sich bei dem spektakulären und schier unglaublichen Unglück zwar schwer, ist aber ausser Lebensgefahr. Der Pfarrer der betroffenen Kirche kündigte an, man würde in den Gottesdiensten für die Genesung des jungen Mannes beten. Schliesslich sei es schon seltsam, dass gerade ein Kirchendach den Fahrer vor einem wohl tödlichen Sturz in die Tiefe bewahrt habe.

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