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Kaum Sicherheit für Kinder im Flugzeug

 

Obwohl die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen für Kinder im Flugzeug seit Jahren ein Thema sind, hat sich diesbezüglich noch immer wenig geändert. Die Loop-Belts, die in den meisten Flugzeugen für die Sicherheit von Babys und Kleinkindern sorgen sollten, erwiesen sich in aufwändigen Dummy-Tests als äusserst ungenügend.

Wenn beispielsweise im Fall einer unsanften Notlandung der Körper der Mutter oder des Vaters wie ein Sackmesser über dem auf dem Schoss sitzenden Kind zusammenklappt, so wirken innert eines Sekundenbruchteils mehrere 100 Kilogramm auf den kleinen Körper. Das Kind würde in diesem Fall schwere innere Verletzungen davontragen oder würde sogar sterben.

Das Kind nicht mit dem Loop-Belt zu befestigen ist auch keine Alternative. Das völlig ungesicherte Kind würde eventuelll schon bei heftigeren Turbulenzen durch die Fliehkraft aus den Armen der Eltern gerissen und durch das Flugzeug geschleudert werden.

Obwohl die Alternative, extra für Kinder angefertigte Sitze, die man auf den normalen Flugzeugsitz stellen könnte, eigentlich bekannt ist, bieten nur wenige Fluglinien solche Babykörbe an. Trotzdem sollte man vor dem Flug mit einem Baby oder Kleinkind die Airline unbedingt um solche Sitze anfragen.

Zwar darf man in vielen Airlines die eigenen Autositze mitnehmen, aber diese müssen für Befestigungen mit Beckengurt zugelassen sein. Leider sind das heute die wenigsten Baby- und Kindersitze.

So bleibt die Sicherheit von Kindern im Flugzeug ein Problem. Leider kümmern sich die wenigsten Flugzeugbauer ernsthaft um eine Lösung.