Atropedia Startseite

Editieren

 

Vorsichtsmassnahmen gegen Badeunfälle

 

Richtiges Verhalten im Schwimmbad und an natürlichen Gewässern kann viele Badeunfälle verhindern. Folgende Regeln sollten unbedingt befolgt werden:

 

  • Erwachsene Nichtschwimmer sollten andere Badegäste darüber informieren, dass sie nicht schwimmen können.
  • Erwachsene Nichtschwimmer sollten nur im Nichtschwimmerbecken baden.
  • Erwachsene Nichtschwimmer sollten in natürlichen Gewässern nur bis Bauchhöhe ins Wasser.
  • Luftmatratze, Schwimmring usw. schützen nicht vor Ertrinken.
  • Wer ins Wasser geht, sollte zuerst Stirn, Nacken und Vorderseite der Handgelenke benetzen. So wird ein Temperaturschock verhindert.
  • Wer ausgiebig gegessen hat, sollte erst zwei Stunden später wieder ins Wasser.
  • Wer eine kleine Zwischenmahlzeit zu sich genommen hat sollte eine halbe Stunde warten bis er wieder ins Wasser geht.
  • Wer am Ertrinken ist sollte eine Hand in die Höhe strecken und damit auf die Wasseroberfläche schlagen, damit andere Badegäste oder der Bademeister sehen, dass man in Gefahr ist.

 

Besondere zusätzliche Regeln gelten für Kinder:

 

  • Kinder unter 10 Jahren sowie alle nichtschwimmenden Kinder dürfen Badeanstalten oder natürliche Gewässer nicht alleine besuchen.
  • Schwimmringe, Schwimmschlangen usw. schützen nicht vor dem Ertrinken.
  • Kinder unter 5 Jahren können auch bei einer Wasserhöhe von wenigen Zentimetern ertrinken, da sie nicht richtig reagieren können, wenn sich ihr Gesicht im Wasser befindet. Sie bleiben regungslos liegen anstatt zu zappeln oder aufzustehen.

Wasser und Ertrinkungsgefahr werden immer wieder unterschätzt und führen jeden Sommer zu vielen tödlichen Unfällen. Besonders häufig sind erwachsene Nichtschwimmer und Kinder betroffen. In Badeanstalten und natürlichen Gewässern gelten deswegen äusserste Bedachtsamkeit und Vorsicht.