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Unfallrisiko Pannenstreifen

 

Immer wieder geschehen Horrorunfälle auf Pannenstreifen. Wer sein Fahrzeug auf dem Pannenstreifen anhalten muss, tut daher gut daran, sich peinlichst genau an die Sicherheitsregeln zu halten:

 

  • Der Pannenstreifen ist der rechts neben dem Fahrstreifen einer Richtungsfahrbahn befindliche Teil der Straße, wenn dieser nicht durch Bodenmarkierungen als Verzögerungs- oder Beschleunigungsstreifen gekennzeichnet ist. Der Pannenstreifen wird also durch eine durchgehende Bodenmarkierung, einer Randlinie, von der Richtungsfahrbahn abgegrenzt.
  • Auf dem Pannenstreifen darf nur bei technischen Schwierigkeiten und in Notällen angehalten werden.
  • Es ist ansonsten verboten, den Pannenstreifen zu befahren. Ausgenommen von diesem Verbot sind  Einsatzfahrzeuge, Fahrzeuge des Straßendienstes, der Straßenaufsicht oder des Pannendienstes.
  • Wer das Fahrzeug verlässt, sollte unbedingt eine Warnweste tragen.
  • Muss ein Auto auf dem Pannenstreifen abgestellt werden, so sollte wenn irgend möglich ein breiterer Pannenplatz gesucht werden.
  • Wer auf dem Pannenstreifen hält, sollte dringend die Warnblinkanlage einstellen.
  • Niemals auf der Seite des Wagens aussteigen, die näher zum Fahrstreifen liegt.
  • Niemals die Fahrbahn betreten.
  • Den Weg zur Notrufsäule oder zu einer Unfallstelle möglichst hinter den Leitplanken zurücklegen.
  • Egal, ob man den Schaden selbst beheben kann oder Hilfe benötigt - über die Notrufsäule unbedingt angeben, wo man mit dem ausgefallenen Fahrzeug steht. Vor allem auf Strecken mit besonders schmalen Seitenstreifen muss man unbedingt ein Sicherheits-Fahrzeug (z.B. Polizeifahrzeug, Pannenauto) anfordern.
  • Für das Wiedereinordnen in den Verkehr nach der Behebung einer Panne kann der Pannenstreifen als "Beschleunigungsstreifen" benützt werden. Das ist meist sicherer als ein Anfahren auf dem ersten Fahrstreifen. Dabei sollte man unbedingt die Verkehrsfrequenz und die Sichtverhältnisse berücksichtigen.

 

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