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Südlich der Ortschaft Fulda ist ein ICE Zug in eine sich auf den Geleisen befindende Schafherde gerast. Der Zug prallte mit mehr als 200km/h in die Schafherde und entgleiste.

Der Unfall gilt als vermeidbar. Medienberichten zufolge habe ein anderer Zug wenige Minuten vor dem Unglück bereits ein Schaf überfahren, das sich auf den Geleisen der Gegenrichtung befand. Der Zug sei am Ende des Tunnels zum Stillstand gelangt.

Es ist noch nicht geklärt, wie die Herde auf die Geleise kam. Der deutsche Schafzüchterverband schliesst aber nicht aus, dass die Herde von streunenden Hunden auf die Geleise getrieben wurde. Schafe sind grundsätzlich immer von Menschen bewacht, oder eingezäunt. Die Herde, die den Unfall verursachte, wurde von einem Elektrozaun gesichert, zudem mussten die Schafe, um zu den Geleisen zu kommen, einen Bach überwinden. Schafe hassen Wasser, kein Tier würde freiwillig einen Bach durchwaten. Sie müssen vor etwas geflüchtet sein, erklärt der Züchterverband weiter. Der Züchter besagter Herde soll bereits vor 20 Jahren eine Sicherung der Bahnstrecke beantragt haben, der Antrag sei aber aus Kostengründen abgelehnt worden.

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