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Zugunglück im Wallis fordert ein Todesopfer

Am Freitag entgleisten auf der Strecke zwischen Lax und Fiesch die letzten drei Wagons eines "Glacier Express". Dabei wurden 42 Personen verletzt, 6 davon schwer. Eine Person kam bei dem Unfall ums Leben.

Das Unglück ereignete sich kurz nach 12 Uhr in der Nähe des Viadukts auf der Strecke zwischen Lax und Fiesch im Kanton Wallis. In einer leichten Linkskurve entgleisten aus bisher noch unbekannten Gründen die letzten drei Wagons des Zuges. Dabei kippten die letzten zwei Wagons, wobei der hinterste kopfüber am Abhang hängen blieb. Dies machte eine Bergung der Opfer sehr schwierig, da der Wagon aufgrund Abrutschgefahr zuerst gesichert werden musste.  Der vorderste der drei entgleisten Wagons kippte nur leicht zu Seite, blieb aber in Folge schräg auf den Geleisen stehen.

Die Grosszahl der Verletzten wurden in Walliser Spitäler untergebracht, einige wenige auch in Lausannne und Genf. Bei den meisten handelt es sich um Touristen aus Japan. Das Todesopfer ist eine Frau aus Japan. Die restlichen Zugpassagiere wurden durch ein Care Team in Fiesch psychologisch betreut.

Zur Ermittlung der Unfallursache wurde von den Behörden eine Untersuchung eingeleitet. Von Seiten der Gotthard Matterhorn Bahn wird eine technische Ursache vermutet. Die Hypothese, wonach die grossen Temparaturschwankungen in den letzten Tagen Schuld an der Entgleisung sein sollten, wird ausgeschlossen.

 

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