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Der Unfallhergang

Es hätte eine gemütliche Kaffeefahrt nach Nordrhein-Westfahlen werden sollen. Abends auf der Heimfahrt geriet der Reisebus in Brand. Lediglich 13 Personen, darunter auch der Fahrer, die sich alle im Alter von 45 bis 80 Jahren befanden, konnten sich teilweise schwerverletzt retten. Einige der Opfer waren schwer gehbehindert.

Ausgebrochen war der Brand in der Toilette des Busses. Als ein Passagier die WC-Tür öffnete, schoss eine Stichflamme in das Innere des Busses. Das Feuer breitete sich rasend schnell aus. Es wird angenommen, dass einer der Passagiere heimlich im WC geraucht hatte. Diese Angaben konnten allerdings nicht bestätigt werden.  Ein technischer Defekt der Toilette kann nicht ausgeschlossen werden. In einem Reisebus ist fast alles brennbar. Unter Umständen konnte sich das Feuer so schnell ausbreiten, weil sich die Flammen wie bei einem Kamineffekt so schnell ausbreiten konnten. Breitet sich im Bus Rauch aus, enststehen zudem leicht entzündliche Gase. Der Fahrer des Busses reagierte auf die Feuerrufe der Passagiere geistesgegenwärtig und brachte das Fahrzeug auf dem Pannenstreifen zum Stillstand.

Ermittlungen

Über 150 Feuerwehrleute und Polizisten waren im Einsatz. Die Autobahn wurde gesperrt und der Bus beschlagnahmt, damit der Unfallhergang rekonstruiert werden konnte.

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