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Zwölfjähriger Junge von Hundeleine erdrosselt

 

Dramatisches Unglück in Remscheid: Eine Mutter findet ihren zwölfjährigen Sohn erdrosselt an einem Baum. Die Polizei geht von einem Selbstunfall aus.

 

Der zwölfjährige Tom aus Remscheid hätte am frühen Freitagabend, 21. August 2009, schon seit etwa einer Stunde zu Hause sein müssen. Seine Mutter hatte ihn denn auch schon seit längerer Zeit gesucht, als sie schliesslich gegen 18 Uhr in der Dowidat-Siedlung nahe des Bolzplatzes die schreckliche Entdeckung machte. Nachdem sie zuerst das Fahrrad ihres Sohnes gefunden hatte, sah sie ihn erdrosselt an einem Baum hängen.

Mutter schrie um Hilfe

Die Mutter alarmierte den Notarzt, schrie um Hilfe und konnte zusammen mit einem Anwohner den Jungen vom Baum nehmen. Auf dem Bürgersteig gelang es den Ersthelfern zwar zuerst den Jungen wiederzubeleben, dennoch verstarb er aber um 19 20 Uhr in einer nahegelgenen Klinik.

Wie es zu dem schrecklichen Unglück kam, konnte nicht restlos geklärt werden, doch ging die Polzei nach Obduktion, abgeschlossener Spurensicherung und Rekonstruktion der Ereignisse vor Ort von einem Selbstunfall aus. Fremdverschulden oder gar Suizid schloss sie schon kurz nach dem Unglück aus.

Hundeleine als Spielzeug

Warum der Junge allerdings mit einer Hundeleine auf den Baum gestiegen war und was dann geschah, blieb ein Rätsel. Anwohner erzählten, dass die Hundeleine schon seit längerer Zeit auf dem Spielplatz herumgelegen sei und die Kinder sie als Spielzeug benutzt hätten.

Am Unglücksort standen ein Holzkreuz, Teelichter, Kerzen und Blumen. Mutter und Vater des Kindes hatten kurze Briefe an ihren Sohn hinterlegt. Die beiden sowie weitere Angehörige wurden seelsorgerisch betreut.

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