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Brand in Bord-Toilette - Notlandung in Halifax

 

Eine Boeing 767-300 der American Airlines musste am Abend des 9. Juni 2009 im kanadischen Halifax notlanden. In der Bord-Toilette war zuvor ein Brand ausgebrochen. Der Rauch war auch in die Passagierkabine eingedrungen.


Halifax ist für die Schweizer ein Synonym für die schlimmste Flugzeugkatastrophe der Geschichte ihrer alten Fluggesellschaft Swissair. Am 2. September 1998 war hier eine MD-11 ins Meer gestürzt und hatte 229 Menschen in den Tod gerissen. Ausgerechnet am dunkelsten Ort der Schweizer Fluggeschichte musste am 9. Juni 2009 eine Boeing 767-300 der American Airlines, die von New York nach Zürich unterwegs war und viele Schweizer an Bord hatte, notlanden.

 

Rauch in der Passagierkabine

Der Pilot hatte einen Notfall wegen Rauchentwicklung gemeldet und die Maschine zum kanadischen Flughafen umgeleitet. Nach Angaben des Flughafensprechers war in der Bord-Toilette des Passagierfliegers ein Brand ausgebrochen, wahrscheinlich mit Ursprung im Motor eines Lüftungsventilators. Anscheinend war auch Rauch in die Kabine der Fluggäste vorgedrungen, und die Passagiere mussten einige Schreckensminuten erleben. Der Besatzung gelang es zwar, den Brand umgehend zu löschen, dennoch musste ein Passagier nach der Notlandung in Halifax wegen Schock behandelt werden.

 

Seltener Vorfall

Alle 194 Passagiere konnten später mit einer anderen Maschine nach Zürich weiterfliegen und trafen dort mit achtstündiger Verspätung ein. Ein solcher Brandvorfall ist laut Fluggesellschaft Amerivan Airlines eher selten, dennoch sei die Besatzung aber dafür geschult und man werde die Sache gründlich untersuchen.

 

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