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Im bündnerischen Pany ereignete sich am 23. November 2008 ein besonders tragischer tödlicher Unfall. Ein zehnjähriges Mädchen stürzte derart unglücklich zwischen zwei Siloballen, dass es erstickte.

Was als harmloses Kinderspiel begann, endete mit einem tödlichen Unfall. Als ein zehnjähriges Mädchen mit seinen Spielkameraden am 23. November 2008  in Pany im Kanton Graubünden Verstecken und Fangis spielte, erkletterte es mehrere Siloballen. Das Bauernmädchen rutschte dabei auf dem weissen Plastik derart unglücklich aus, dass sein Kopf und sein Oberkörper zwischen zwei Ballen eingeklemmt wurden.

Tod durch Ersticken

Weder die Zehnjährige selbst noch ihre verzweifelten Kameraden hatten genug Kraft, um sie aus der furchtbaren Situation zu befreien. Erst der Vater des Mädchens, den die Kinder zu Hilfe geholt hatten, konnte die Kleine zwischen den Siloballen hervorziehen. Obwohl das Mädchen mit der Rega in eine Spezialklinik geflogen wurde, verstarb es kurze Zeit später.

Beratungsstelle warnte vor Siloballen

Ob das Bauernmädchen im Schnee, der zwischen den Siloballen lag, erstickt war, oder ob es erstickte, weil sein Brustkorb und sein Gesicht zusammengedrückt worden waren, ist noch unklar. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) versicherte in einem Communiqué, dass sie  seit Jahren empfehle, die Siloballen so zu lagern, dass sie für Kinder nicht zugänglich sind, und den Kindern zu verbieten auf und um Siloballen zu spielen.

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