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Flammeninferno in Kuwait - Brandstiftung?

 

Eine grausige Brandkatastrophe während einer Hochzeitsfeier nahe der Hauptstadt Kuwaits forderte mindetsens 43 Tote. Im Flammeninferno starben einzig Frauen und Kinder, da das Feuer im Zelt für die weiblichen Hochzeitsgäste ausgebrochen war. Eine Ex-Ehefrau des Bräutigams hat sich inzwischen der Brandstiftung bekannt.

 

Hochzeiten werden in Kuwait traditionell getrennt gefeiert. Männer im einen, Frauen im anderen Zelt. Am vergangenen Sonntag wurde das Festzelt für mindestens 35 Frauen und sechs Kinder zur Todesfalle. Innerhalb von drei Minuten sei das Zelt vollständig ausgebrannt, wie der Feuerwehrchef Brigadegeneral Yassem al-Mansuri berichtete. "Es war ein schrecklicher Anblick, Leichen und viele Schuhe lagen am einzigen Ausgang auf dem Boden. Sie müssen übereinander getrampelt sein," erzählte er. Noch nie in seiner 40jährigen Karriere habe er einen so schlimmen Brand erlebt.

Ex-Ehefrau als Brandstifterin?

Während mindestens 35 Frauen und sechs Kinder bei lebendigem Leibe zum Teil bis zur Unkenntlichkeit verbrannt sind, befinden sich noch immer 58 Personen, zum Teil schwer verletzt, in den Krankenhäusern. Mittels DNA-Tests werden die Toten inzwischen identifiziert.

Während man in ersten Spekulationen von einem defekten Elektrokabel, Problemen bei den Wärmeplatten für das Buffet oder Kerzen als Brandursache ausging, hat eine 23jährige Ex-Ehefrau des Bräutigams inzwischen gestanden, dass sie den Brand absichtlich gelegt habe. Sie hatte im Zelt für die weibiichen Hochzeitsgäste Benzin ausgegossen. Sie habe sich für die schlechte Behandlung während der Ehe rächen wollen. Von offizieller Seite wurde ihre Version des grausigen Unglücks noch nicht bestätigt.

Während der Emir von Kuwait den Angehörigen der Toten Kondolenztelegramme schickte, scheint allerdings auch klar, dass die Hochzeitsfeier ohne behördliche Genehmigung in Festzelten abgehalten worden war. Wieviele Gäste sich indessen in dem 12 Meter langen Zelt, dass für 180 Personen konzipiert war, aufgehalten hatten, weiss man noch nicht.

 

 

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