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Bei einem tragischen Unfall im Süden Ägyptens sind am 17. November 2012 mindestens 49 Kindergartenkinder ums Leben gekommen, als ein Zug ihren Bus rammte. Weitere Kinder wurden zum Teil schwer verletzt. Offiziellen Angaben zufolge befanden sich etwa 60 Kinder im alter zwischen vier und sechs Jahren im Bus.

Das Staatsfernsehen berichtete unter Berufung auf das Transportministerium, dass der Busfahrer wohl versucht habe, die Gleise noch in letzter Sekunde zu überqueren. Die Schranken seien offenbar nicht geschlossen gewesen. Laut Augenzeugen wurde der Bus fast einen Kilometer vom Zug über die Schienen geschoben. Als Reaktion auf den Unfall hat der Ägyptische Verkehrsminister Mohammed el Meteeni seinen Rücktritt erklärt.

Im ägyptischen Bahnverkehr kommt es häufig zu Unglücken, die auf schlechte Ausrüstung und fehlerhaftes Management zurückgeführt werden. Die Signalvorrichtungen sind zum Teil noch handbetrieben, Schranken an den Übergängen gibt es kaum. Meist sind Nachlässigkeit und menschliches Versagen die Unfallursachen.

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